Entspannte Produktivität | Das Märchen von der erhöhten Produktivität durch Multitasking
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Das Märchen von der erhöhten Produktivität durch Multitasking

Der aktuelle Stressatlas der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA) räumt mit dem Märchen erhöhter Produktivität durch Multitasking (MT) auf. Die Fehlerquote wird erhöht, da das menschliche Gehirn auf die sequentielle Bearbeitung von Aufgaben ausgerichtet ist. Mit anderen Worten: Multitasker machen viel aber nichts richtig und brauchen in Summe auch noch länger dafür. Die Lösung: Durch das sequentielle Abarbeiten von Aufgaben und der Reduktion von Unterbrechungen können mehr Aufgaben in besserer Qualität erledigt werden.

Die besten Zitate:

„So konnte gezeigt werden (vgl. Ophir, 2009), dass gerade „häufige Multitasker“, die sehr oft verschiedene Medien (wie z.B. Telefon, PC, Printmedien) gleichzeitig nutzen, paradoxerweise schlechtere Leistungen in kognitiven MT-Aufgaben haben, obgleich sie von der Effektivität ihrer Leistung überzeugt sind.“

„Diese Konsequenzen sind vor allem für Arbeitsplätze hervorzuheben, an denen Fehlhandlungen mit einem hohen Risiko für Sicherheit und Gesundheit von Beschäftigten und Dritten einhergehen (Piloten, Fluglotsen, Kraftfahrer). Eine adäquate Gestaltung der Arbeitsumgebung, die auf eine Vermeidung von MT-Anforderungen orientiert ist, hat damit oberste Priorität. Eine gezielte „Reduktion von Störfaktoren“ (z.B. Unterbindung nicht notwendiger Arbeitsunterbrechungen) könnte sowohl die Arbeitsleistung verbessern als auch die Beanspruchung der Beschäftigten reduzieren.“

EntspannteP2018

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